Spaß am Umgang mit Zierfischen

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      - Mittelamerika -

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Sosna Ernst Textfeld: Costa Rica 
- Land zwischen den Meeren
Textfeld: In Anspielung auf den hohen Lebensstandard in diesem Teil der Welt und wegen des Verzichtes aufs Militär, wird Costa Rica häufig als die "Schweiz" Mittelamerikas bezeichnet. Costa Rica ist aufgrund seiner Lage ein einzigartiges Bindeglied zwischen den Kontinenten Nord- und Südamerika. Das spiegelt sich in dem für europäische Verhältnisse unvorstellbaren Artenreichtum an Pflanzen und Tieren wider. 

Ein in der Mitte des Landes verlaufender Gebirgszug, die Kordilleren von Talamanaca, trennt das Land geographisch in zwei Hälften. Die Flüsse, die östlich dieser bis zu 4000 Meter hohen Erhebungen entspringen, entwässern in den Atlantik, jene auf der westlichen Seite münden in den Pazifik.
Textfeld: Guatemala 

-  im Schatten 
    der Vulkane
Textfeld: Mexiko
- im Land der Mayas und Azteken
Textfeld: Panama
- die Summe vieler Kontraste
Textfeld: Naturschutz wird hier groß geschrieben. Zum Schutz von Landschaft, Pflanzen und Tieren, wurde ein eigenes Ministerium eingerichtet. Naturhüter überwachen zu Fuß, zu Pferd oder im Auto die Einhaltung der Naturschutzbestimmungen und dennoch sind dramatische Regenwaldzerstörungen nur schwer zu stoppen. 
An der Fischgesellschaft in den unzähligen Wasserarmen erkennt man die Nähe zu Südamerika. Welse, Lebendgebärende und Salmler belegen dies durch ihren Artenreichtum. Um die unterschiedlichen Fischfaunen, aber auch die dort lebenden Menschen, neben den einzigartigen Nebelwäldern und die beeindruckenden, aktiven Vulkankegel kennen zu lernen, besuchte ich das "Land zwischen den Meeren".                                                       
Textfeld: Dieser kleine, krisengeschüttelte Staat Mittelamerikas, machte bis in die 80er Jahre hinein durch die Berichterstattungen über dortige Menschenrechtsverletzungen auf sich aufmerksam. Inzwischen hat sich die politische Lage dort normalisiert. Es ist ruhiger geworden und damit sind unbesorgte Reisen in diesen Teil der Welt möglich. Man ist nunmehr bemüht, Touristen aus aller Welt auf sich aufmerksam zu machen und als Devisenquelle für sich zu nutzen.

Dem Fremden hat Guatemala außerordentlich viel zu bieten, landschaftlich wie kulturell. Da existiert zum Beispiel im Westen eine Vulkankette aus 31, teilweise Rauch und Asche speienden Kratern, die sich aneinandergereiht auf der Westseite durch das Land ziehen. Wenn die Sonne untergeht, liegt ganz Guatemala in ihrem Schatten. Daneben weist es mit der fast unbewohnten Region des „Peten“, das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet Mittelamerikas auf. Noch gibt es dort ungestörte Lebensräume für viele Tiere. Majestätisch erhebt sich darin Tikal, „der Ort an dem die Götter wohnen“. Die Spitzen der Tempelanlagen aus vergangenen Mayakulturen ragen hoch über den Regenwald hinaus und verschaffen ihnen ein eindrucksvolles Erscheinungsbild.

Guatemala hat unter den Staaten Mittelamerikas den höchsten Indioanteil unter seinen Einwohnern. Auch wenn sie überwiegend zu der armen Bevölkerungsschicht gehören, so sind sie doch fest integrierter Bestandteil der Gesamtbevölkerung. Ihre bunten Märkte und ihre Erscheinungen in ihren selbstgefertigten, farbenfrohen Kleidungen, bleiben einem dauerhaft in lebhafter Erinnerung. Freundliche Menschen allerorten prägen die Begegnungen.

Mich hat Guatemala begeistert. Es ist viel zu schön, um nur einmal dort gewesen sein zu wollen. 
Textfeld: Billigflugangebote, reichlich Sonne und endlose Strände mit makellos weißem Sand und glasklarem Wasser, locken in immer stärkerem Maße Touristen aus aller Welt nach Mexiko. Längst haben sich Acapulco und die auf dem Reisbrett entstandene Stadt Cancun auf der Halbinsel Yucatan als Ferienorte fest etabliert.

Mexiko steckt voller Gegensätze. Im Norden Halbwüsten, im Süden dichte, immergrüne Regenwaldgebiete. Überall im Land stößt man auf die Hinterlassenschaften vergangener Indiokulturen, in solcher Dichte, wie nirgendwo sonst in Mittelamerika. Bei einer Reise durch Mexiko wandelt man stets auch auf den „Spuren der Mayas und Azteken“.
Mexiko ist arm und reich zugleich, turbulent und voller Ruhe. Seine Metropole Mexico-City ist mit geschätzten 22 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt auf dieser Welt. 

In einem der ärmsten Abschnitte im Süden des Landes, dem Bundesstaat Chiapas, kommt es immer wieder zu Aufständen der armen Bevölkerung gegen die Herrschenden, denn der Besitz ist denkbar ungleich unter der Bevölkerung verteilt.

Von der Hauptstadt aus war ich in südliche Richtung bis nach Cancun unterwegs.
Textfeld: Dabei lernte ich die Flusssysteme der Rios Coatcacoalcos, Grijalva und Usumacinta kennen. Faszinierende Unterwasserwelten gab es dabei zu entdecken, mit vielen bekannten und weniger populären Fischgesichtern. Aber nicht allein die Fischdichte und Artenvielfalt unter den Schuppenträgern machte Mexiko für mich zu einem Erlebnis.

Textfeld: Der Kanal, der den Atlantik mit dem Pazifik in der Mitte des Landes verbindet, hat dieses kleine mittelamerikanische Land erstaunlich bekannt gemacht. Die Geschichte von Janosch, „Oh wie schön ist Panama“, tat ein Übriges zur Popularität dazu.

Vor Ort erweist sich Panama als vielseitiges, kontrastreiches und für jeden naturbegeisterten Menschen als ein höchst interessantes Land. Die Hauptstadt Panama-City besitzt als Millionenmetropole ein quirliges Großstadtflair mit einer aus der Ferne beeindruckenden Hochhäusersilhouette. 
Während nördlich des Kanals auf der pazifischen Seite Ackerbau und Viehzucht die Erscheinung prägen und endlose, menschenleere Sandstrände zum Bad im Meer einladen, bestimmt auf der atlantischen Abdachung dichter Regenwald, der bis an den Küstenstreifen heranreicht, das Bild.
Textfeld: Unzählige Wasserarme durchziehen allerorten die Landschaft und erweisen sich vielerorts als erlebnisreiche Fundstätten für den Aquarianer. Die Nähe zum südamerikanischen Kontinent spiegelt sich auch in der Artenvielfalt der anzutreffenden Fische wieder. Harnisch– und Hexenwelse, Engelantennenwelse, viele Grundel– und unzählige Salmlerarten, Lebendgebärende Zahnkarpfen und ein großer Reichtum an Buntbarschen bevölkern die unterschiedlichen Biotope und machen jeden Unterwasseraufenthalt zu einer spannenden Angelegenheit, bei dem es viel zu entdecken gibt.
 Mit dem Boot erkundeten wir schwer zugängliche Flüsse und einsame Inseln in der Karibik mit fantastischen, vorgelagerten Korallenriffen. 

Was wir bei all dem entdeckten und erlebten, zeigt dieser Bildervortrag.
Textfeld: Kuba
- Sonne, Sand und Sozialismus
Textfeld: Die größte unter den Karibikinseln hat mich maßlos überrascht! 
Was für ein faszinierendes Kuba konnte ich während meines Aufenthaltes abseits der Touristenhochburg  „Varadero“ kennenlernen!

Die Unterschiedlichkeit der Landschaftsformen, die architektonische Schönheit vieler Städte, die endlosen Strände mit feinstem, weißen Sand und  das kristallklare Wasser begeisterten mich. 
Vor allem aber bleibt mir die herzliche Freundlichkeit der Kubaner in Erinnerung, die mir allerorten entgegenschlug. Mit vielen Menschen kam ich dabei ins Gespräch. Sie verdeutlichten mir offen ihr Denken über die von ihnen erwartete und erhoffte Zukunft ihres Inselstaates.
Wohin wird Kuba nach Fidel Castros Tod steuern?  


Es war zwar eine Reise fast ganz ohne Zierfische, die ich aber dennoch nicht missen wollte.

Wer sich animieren lassen möchte Kuba auch einmal besuchen zu wollen, dem empfehle ich meinen Reisebericht.

Hinweis:

Diesen Reisebericht kann ich Ihnen nicht nur als Bildervortrag, sondern auch als 45minütigen Film anbieten, der von mir frei kommentiert wird.